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Bildung

Im Bereich der Bildung wurde mit der Reform des gesamten Erziehungswesens begonnen. Vor allem wird den Schulen und den Universitäten größere Autonomie übertragen. Nach Inkraft-treten der gesetzlichen Änderungen bleibt ein großer Reform-bedarf bei Qualifizierung und Weiterbildung des Lehrpersonals. Eine besondere Herausforderung stellt das enorme Lohngefälle zwischen Arbeitsplätzen in der Privatwirtschaft und gering vergüteten Stellen im Bildungssektor dar. Seit 2003 sind in Rumänien zehn Pflichtschuljahre vorgesehen. 12 Schuljahre sind bis zum Erwerb des Abiturs ("Baccalaureat"), d.h. der Hochschulzugangsberechtigung, notwendig. Bis zu 80 Prozent aller Schüler erreichen diesen Abschluss.

Das staatliche Bildungswesen ist kostenfrei. Ein Berufsbil-dungswesen wie in Deutschland besteht in Rumänien nicht. Schulabgänger gehen in der Regel nach Ableistung der Pflicht-schuljahre direkt in den Beruf. Diejenigen, die das Baccalaureat erworben haben, können anschließend an verschiedenen Fachhochschulen oder an 59 privaten und 49 staatlichen Universitäten studieren. Im Fremdsprachenbereich wird an erster Stelle Englisch gelernt, gefolgt von Französisch und Deutsch. Das deutschsprachige Schulwesen (sowohl Deutsch als Muttersprache als auch Deutsch als Fremd-sprache) ist in Rumänien weit verbreitet. Am Goethe-Kolleg in Bukarest und dem Nikolaus- Lenau Lyzeum in Temeswar gibt es je eine deutsche Spezialab-teilung, an denen sowohl das deutsche Abitur als auch das rumänische Baccalaureat erworben werden können.

Deutsch wird an über 140 Schulen und 160 Kindergärten umfassend vermittelt. Darüber hinaus bieten 6 rumänische Universitäten deutschsprachige Fachstudiengänge an. Das Deutsche Sprachdiplom (DSD) II ermöglicht es, in Kombination mit dem Baccalaureat an deutschen Universitäten zu studieren, sofern sonstige Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind.
(Quelle: Auswärtiges Amt Bundesrepublik Deutschland)

Das rumänische Bildungssystem:

Rumänische Bildungssystem